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Geld und Gold - Notendeckungstheorien
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Gründe der Entstehung der Banking- und
Currencytheorie
3 Die Bankingtheorie
3.1 Die Hauptmerkmale der
Bankingtheorie
3.2 Positive Aspekte der Bankingtheorie
3.3 Negative Aspekte der
Bankingtheorie
4 Die Currencytheorie
4.1 Die Hauptmerkmale der Currencytheorie
4.2 Kritik an der
Currencytheorie
5 Die Durchsetzung der Currencytheorie und ihre
Auswirkungen
6 Notendeckungsvorschriften in Deutschland von 1876 bis
in die Gegenwart
7 Literaturverzeichnis
1 Einleitung
Geld und Gold - Notendeckungstheorien, so lautet das
Thema dieser Facharbeit. Die Frage, ob und wenn ja, zu wieviel Prozent das
umlaufende Geld durch Gold gedeckt sein sollte, sorgte vor einigen hundert
Jahren zu heftigen Diskussionen und Auseinandersetzungen unter den
Geldtheoretikern, da jeder seine eigene Meinung zur Notendeckung hatte. Die
Diskussionen über die Notendeckung reichen bis in die jüngste
Vergangenheit und im Laufe der Jahrhunderte setzten sich immer wieder
verschiedene Theorien durch. „Die erste Theorie dürfte in England im
17. Jahrhundert, mit der Entstehung unserer modernen Banknoten, entstanden sein.
Damals konnte man Edelmetalle und Münzen aus Gold und Silber bei
Goldschmieden in Verwahrung geben und erhielt dafür Quittungen, die zu 100
Prozent durch die hinterlegten Edelmetalle gedeckt waren. Diese Quittungen
liefen wie Geld um, und man konnte sie jederzeit bei den Goldschmieden
einlösen und erhielt dafür die Menge Gold, die man zur Verwahrung
abgegeben hatte.“[1]
„Am Anfang des 19. Jahrhunderts gab es in England
heftige Diskussionen zwischen den Anhängern zweier Notendeckungstheorien,
zum einen der Bankingtheorie und zum anderen der
Currencytheorie.“[2]
Diese beiden Theorien und der Ausgang der Diskussion
werden später noch ausführlich erläutert. In Deutschland gab es
verschiedene Deckungsvorschriften. „So war es bis zum Beginn der Ersten
Weltkrieges möglich, Banknoten bei der Notenbank in Gold
umzutauschen."[3]
„Heute ist die Bundesbank bei der Geldausgabe
nicht mehr an Deckungsvorschriften
gebunden.“[4]
„Man nennt eine Währung, die nicht an
irgendein Währungsmetall gebunden ist, eine freie Währung. Eine
Währung, bei der ein festes Verhältnis zwischen dem Geld und dem
verwendeten Edelmetall vorgeschrieben ist, bezeichnet man als gebundene
Währung.“[5]
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